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Dankbarkeit – Hier liegt das große Glück begraben

 

 

Ich muss kein Buddhist sein, um verstanden zu haben, dass Dankbarkeit einer der Grundpfeiler eines zufriedenen und ausgeglichenen Lebens ist.

Denn mein Fokus richtet sich bei einer regelmäßigen Dankbarkeitspraxis wieder mehr auf das, was ich habe, anstelle mich auf den Mangel in meinem Leben zu konzentrieren. Und das ist ein großes Problem in unserer heutigen Zeit des Überflusses. In der wahrscheinlich keiner von sich behaupten kann, dass er nicht mindestens ab und an Angst davor hat, davon auch wieder etwas zu verlieren. Oder seinen Fokus vor allem auf das richtet, was er alles nicht hat. Und das kann sehr einnehmend sein.

Dabei ist es wichtig, eines zu verstehen.

 

Dankbarkeit ist kein Gemütszustand, Dankbarkeit ist eine Praxis. Und damit kann das jeder.

 

Es gibt eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, wie sich ein regelmäßiges Üben von Dankbarkeit auf unser Mindset und sogar unsere körperliche Gesundheit auswirken kann*. Die Ergebnisse reichen von positiveren Emotionen, besserem Schlaf, qualitativ hochwertigeren Beziehungen, weniger Schmerzempfinden, einem höheren Empathievermögen und weniger Aggressionspotential.

Was passiert dabei im Gehirn? Untersuchungen belegen, dass bei einer regelmäßigen Praxis vor allem zwei Bereiche im Gehirn stimuliert werden. Einer ist der Hypothalamus, der den Stress reguliert, der andere ist die Area tegmentalis ventralis, die eine besondere Rolle in unserem Belohnungssystem spielt und damit vor allem Glücksgefühle ausschüttet*.

Auf dem Weg zu mehr Dankbarkeit im Leben können wir uns bei buddhistischen Mönchen einiges abgucken, denn Dankbarkeitsmeditationen sind ur-buddhistisch und werden in einer seriösen Praxis tagtäglich durchgeführt.

Doch wie kannst du eine eigene Dankbarkeitspraxis dauerhaft in dein eigenes Leben einbinden und so von den positiven Nebenwirkungen profitieren?

 

Ganz einfach. Es gibt zwei Zugänge.

 

Im inneren Zugang setzt du dich mit deinen Gedanken auseinander und fängst so an, diese langsam ganz bewusst und dauerhaft positiv zu verändern. Dankbarkeitsmeditationen, wie sie unter buddhistischen Mönchen tagtäglich durchgeführt werden, oder auch ein Dankbarkeits-Journal verändern deinen Fokus effektiv und somit die Art und Weise, wie du die Welt siehst. In unserem Podcast MINDFUL MINUTES kannst du dir in Folge 9 eine Meditation hierzu anhören und herunterladen.

Der äußere Zugang hingegen hat damit zu tun, wie du du anderen Menschen innerlich entgegen trittst. Es geht nicht mehr nur darum, wie dankbar du bist, sondern inwieweit du in der Lage bist, dieses Gefühl auch auszudrücken und anderen zu vermitteln. Eine schöne Übung hierzu ist es, sich bewusst hinzusetzen und anderen Menschen regelmäßig kleine Dankbarkeitsnotizen oder auch -briefe zu schreiben. Auch das wird dein Mindset verändern.

 

Was auch immer du tust, setze das in deinem Leben um, denn es ist unheimlich bereichernd. Untersuchungen zeigen: Menschen, die auf irgend eine Art und Weise einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, indem sie zum Beispiel jemanden verloren haben, wünschen sich gar nicht das große Glück zurück, nach dem wir alle streben. Es sind eher solche Aussagen wie: Ich wäre so dankbar, wenn ich sie doch nur einfach nochmal am Küchentisch sitzen sehen könnte. Oder den Geruch meines Babys wahrnehmen, ein letztes Mal.

 

Dankbarkeit liegt in den kleinen Dingen. Und hier liegt das große Glück begraben.

 

 

PODCAST
# 09 Dankbarkeit – Das große Glück

Wir müssen keine Buddhisten sein, um zu verstehen, dass Dankbarkeit einer der Grundpfeiler eines zufriedenen und glücklichen Lebens ist. Anstelle, dass wir uns wie sonst auf den Mangel in unserem Leben konzentrieren, also auf das, was wir alles nicht haben, beginnen wir damit, unser Gehirn so zu trainieren, dass es wieder mehr die Glücksmomente wahrnehmen kann. Diese Meditation lehrt dich wieder mehr Wertschätzung. Und bereichert dein Leben ungemein.

 

 

*https://www.psychologytoday.com/intl/blog/what-mentally-strong-people-dont-do/201504/7-scientifically-proven-benefits-gratitude

**https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18502730

 

 

 

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Dani

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